Ausstellung im Stadtpalais: Richard Herre

Der Stuttgarter Hip-Hopper und Singer-Songwriter Max Herre hat sich mit seinem Vater auf die Spuren seines Großvaters begeben: Richard Herre gehörte zu einer aufstrebenden Gruppe von Stadtplanern, Entwerfern und Architekten, die die Stuttgarter Weißenhofsiedlung mitgestalteten.

Die Sonderausstellung „Richard Herre“ im StadtPalais erinnert ab dem 28. November mit vielen Exponaten erstmals an einen vergessenen Protagonisten der Stuttgarter Avantgarde. Die 1927 vom „Deutschen Werkbund“ errichtete Weißenhofsiedlung gilt bis heute als eines der einflussreichsten Vorbilder der modernen Architektur. Nach wie vor wird sie eng verknüpft mit beteiligten Architekturgrößen wie Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius, Le Corbusier, Peter Behrens, Hans Scharoun, Bruno und Max Taut.

Die Idee und der Ausgangspunkt für diese international bedeutende städtebauliche Ausstellung lagen aber bei einer Gruppe junger Stuttgarter Architekten, die in der breiten Öffentlichkeit in Vergessenheit geraten sind. Zu ihnen gehört auch der Architekt und Möbeldesigner Richard Herre (1885 – 1959). Erstmals wird nun mit der Sonderausstellung „Richard Herre“ vom 28. November bis 1. März 2020 im StadtPalais – Museum für Stuttgart an einen vergessenen Protagonisten der Stuttgarter Avantgarde erinnert. „Unsere Ausstellung über Richard Herre und der genauere Blick auf sein künstlerisches Netzwerk bieten die Chance, die Bedeutung dieses avantgardistischen Stuttgarter Biotops in den 1920er Jahren national einzuordnen und damit auch die Rolle Stuttgarts für die Moderne zu akzentuieren“, so Museumsdirektor Dr. Torben Giese.

Die Ausstellung erzählt zugleich ein Stück Familiengeschichte. Der Stuttgarter Architekt Frank Herre machte sich vor einigen Jahren auf die Suche nach Arbeiten seines Vaters Richard Herre. Und steckte mit seiner Leidenschaft seinen Sohn, den Musiker Max Herre, an. Gemeinsam begaben sich die beiden auf eine spannende Reise auf den Spuren ihres Vaters und Großvaters.

https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/richard-herre/

Global Game Jam 2020 in Stuttgart

_Who can participate?
Anyone who is 18+ years old and interested in making games (computer games, board games or other). No skills required, but recommended.

_ How can I register for participation?
If you would like to attend, please register at Meetup and also at:
https://globalgamejam.org/2020/jam-sites/ggj-2020-stuttgart

_Is there a limited number of participants?
Yes, up to 70 people can participate.

_When should I come?
The check-in on Friday, 31st starts at 15:00. Please make sure you are there by 17:00 for the official kick-off and keynote.

_What should I bring?
Please bring any hardware and tools you are going to use, and make sure you install big software packages before the event. Also, a toothbrush and sleeping bag might be a good idea, in case you want to stay overnight.

_What about food and drinks?
We will provide meals and various beverages throughout the weekend. There are also many possibilities to fetch stuff from the nearby shopping center.

_Is there an admission fee?
Yes, it’s 10€ per person. We want to provide you the best experience possible and we hope this is an affordable way to support us.

_Why the admission fee?
We organize the GGJ 2020 in our spare time.

_How can jammers communicate online?
For exchange before and during the jam, we have a Discord you can join:
https://discord.gg/JKzdwGc

_Will this jam be documented?
Yes. We would like to point out that filming and photography will take place during the event. With your participation, you agree that photos and films on which you are depicted can be published!

_I don’t speak German. Can I participate?
Of course. We’re happy to have anyone participating, regardless of your origin. That’s why the information here is in English.

_Can I stop by and watch?
There will be a guided tour for non-participants on Saturday at 6 pm.

_I have more questions?
No problem. Feel free to get in touch with us via the meetup site.

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GGJ 2019 Stuttgart is powered by:
Chasing Carrots, creatale GmbH, Film Commission Region Stuttgart, SAE Institute Stuttgart, Stadtbibliothek Stuttgart, and Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

www.globalgamejam.org/2020/jam-sites/ggj-2020-stuttgart

Location: Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Forum, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Hans Erich Slany – Das Werk

Hans Erich Slany gehört zu den bedeutendsten Produktgestaltern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Entwürfe eroberten die Märkte, sein Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der von ihm gestalteten Produkte war immens groß. Kunden waren wesentlich die Weltmarktführer in der unmittelbaren Region wie Bosch, Kärcher, Still, Hirschmann, Eberspächer, Pilz, Weishaupt, Boley&Leinen, Ritter-Aluminium, Leitz, Progress, Wilde & Spieth und viele andere mehr

Slany studiert zunächst in Esslingen Maschinenbau und gründet dort 1960 sein eigenes Büro, das noch heute unter dem Namen ,Teamsdesign’ existiert. Und wie: in vier Ländern mit über 100 Mitarbeitern.

Slany gestaltet eine Vielzahl von Produkten, die in jedem Haushalt vorhanden waren oder noch sind und er verbessert die Handhabung und Funktion von hunderten von Werkzeugen und Maschinen. Zum Spektrum seines Schaffens gehörten unscheinbare Dinge wie ein Edding Filzstift, der Leifheit Teppichkehrer, Dosenöffner, Aschenbecher, aber auch die ergonomische Verbesserung eines Flugzeugcockpits oder die Entwicklung eines dynamisch-körperfreundlichen Bürostuhls. Sein Credo, ganz im Sinne des Bauhauses, dass die Form der Funktion zu folgen habe, um den Benutzern – von der Hausfrau bis zum Industriearbeiter –  die Handhabung so angenehm wie möglich zu machen.

Der Esslinger Kunstverein zeigt die erste umfassende Retrospektive seiner Arbeiten in der Villa Merkel.

www.esslinger-kunstverein.de

Adieu Plastiktüte!

Die Ära der Plastiktüte geht zu Ende. Seit über 50 Jahren gibt es die bunt bedruckte Tüte aus Polyethylen. Sie war beliebte Werbefläche und trug seit der Wirtschaftswunderzeit zum unbeschwerten Einkaufsglück bei. Nun hat sie ausgedient. Die Plastiktüte verursacht riesige Müllberge und ist aktuell Inbegriff der Wegwerfgesellschaft.  

Abfall oder Kulturgut? So einfach ist es nicht. Dem Museum der Alltagskultur wurden fast 50.000 Plastiktüten aus der Zeit von 1968 bis 2010 aus zwei Privatsammlungen anvertraut. Diese große Anzahl wird jetzt, auch im Rahmen der Ausstellung, nach kulturhistorischen Kategorien sortiert und bewertet. „Adieu Plastiktüte!“ widmet sich dem umstrittenen Alltagsding in seinen positiven und negativen Facetten. Zu sehen sind großartige Designs, kuriose Kompositionen und amüsante Werbesprüche. Aber auch die Fakten zur Umweltproblematik werden beleuchtet.

Um die große Vielfalt zu präsentieren, wird alle vier Wochen eine neue Auswahl gezeigt. Die neuen Hängungen sind jeweils zu sehen ab dem 3.12.19, 14.1., 11.2., 10.3., 31.3., 28.4., 26.5. und 16.6.2020.

www.museum-der-alltagskultur.de, Waldenbuch

33. Stuttgarter Filmwinter

Seit über 30 Jahren widmet sich der Festival den Grenzübergängen von Kino und Medienkunst mit einem experimentierfreudigen internationalen Programm aus Filmen, Workshops, der Expanded Media Ausstellung und Performances. Kern des Festivals sind die internationalen Wettbewerbe für Kurzfilm, Medien im Raum und Network Culture flankiert von einem generationsübergreifenden umfangreichen Programm.

Jedes Jahr steht der Stuttgarter Filmwinter unter einem bestimmten Motto. Dieses findet sich in der Gestaltung, Rahmenprogramm und der gesamten Aura des Festivals wieder. Bei der Festivaledition im Januar 2020 erforscht der Stuttgarter Filmwinter das Thema Abwesenheit.

www.filmwinter.de

Fernsicht – die Veranstaltungsreihe auf dem Fernsehturm

In jeder Ausgabe der „Fernsicht“ berichten kreative und erfolgreiche Menschen, was sie am Horizont für ihre jeweilige Branche kommen sehen. Ob neue Märkte, Technologiewenden, Strukturwandel, kreative Destruktion, düstere Aussichten oder Silberstreifen.

Diesmal zu Gast: Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant des Südwestrundfunks

Seit 1. September ist Kai Gniffke der neue Intendant des SWR. Bei der Fernsicht am 5. Dezember wird er über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sprechen und wie der SWR zu einem Innovationslabor und Schrittmacher der Digitalisierung in der ARD werden kann. Mit neuen Formaten, Diensten und Medienkanälen, sowie innovativen Strukturen und Produktionsprozessen. Eine zentrale Zukunftsfrage ist dabei, wie der SWR ein starkes integrierendes Element in der Gesellschaft bleiben kann – für alle Zielgruppen – insbesondere aber für die jüngere Generation.

Von 2003 bis 2019 war Kai Gniffke Chefredakteur von „ARD-aktuell“ in Hamburg. Dort verantwortet er ab 2006 als Erster Chefredakteur ARD-aktuell unter anderem die Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau.de. 2007 erhielt Kai Gniffke den Grimme Online Award für seine Autorenschaft im Tagesschau-Blog. 2018 vertrat er die ARD in der „High Level Expert Group on Fake News“ der EU-Kommission.

Programm:

10:45 Uhr – Einlass

11:30 Uhr – Begrüßung: Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH        

11:40 Uhr – Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant, SWR                     

anschließend besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussionen

12:45 Uhr – Imbiss

13:45 Uhr – Veranstaltungsende

Die Plätze sind begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung ist erforderlich unter www.kreativ.region-stuttgart.de/fernsicht

IDEepolis-Tagung 2019 und Medienethik-Award

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst in den Wohn- und Schlafzimmern angekommen: Alexa & Co. hören zu, hören mit, bestellen für uns und folgen unseren Befehlen. Aber auch jenseits dieser populären und ‚greifbaren‘ Anwendungen ist KI bereits weit im Alltag verankert – mit vielen Hoffnungen und Befürchtungen: Utopien der Befreiung und Bequemlichkeit werden in Debatten ebenso ins Feld geführt wie Dystopien der Entmündigung und Überwachung. Bisher werden diese Debatten vorrangig technologisch und technokratisch determiniert geführt; ethische Perspektiven sind meist eher im Hintergrund. Höchste Zeit also, den Blick der Ethik auf die KI zu vertiefen.

Die IDEepolis-Tagung 2019 des Instituts für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien beleuchtet die nicht zuletzt auch ideologisch geführten Diskussionen um die fortschreitende Digitalisierung und ihre weitere Einbindung in die Gesellschaft, um Künstliche Intelligenz, ihre Algorithmen und die Frage, wer sie programmiert, wozu und warum. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was ist dran an den Szenarien der Zukunft? Welche Begriffe und Modelle werden verwendet und warum? Was ist ‚künstlich‘ an der KI, was ist an ihr ‚intelligent‘ – und was bedeutet das für Menschen?

Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Politik und Praxis gehen diesen Leitfragen nach und laden das Publikum zum gemeinsamen Diskutieren und Nachdenken ein. Im Rahmen der Tagung findet zum 16. Mal die Verleihung des Medienethik-Awards META statt, bei der herausragende journalistische Beiträge zum Thema „Künstliche Intelligenz“ von einer studentischen Jury prämiert werden.

www.hdm-stuttgart.de/meta

Blickfang Stuttgart

Die 28. Ausgabe der Blickfang-Messe präsentiert sich in Stuttgart in zwei neuen Locations: Am Wochenende vom 1. bis 3. November verwandelt die Blickfang die Wagenhallen und das Wizemann in den größten Design Concept Store der Stadt. Shuttlebusse verbinden die beiden Standorte und bringen die Besucher von den Wagenhallen ins Wizemann und umgekehrt. In beiden Hallen präsentieren über 150 Designer in gewohnter Blickfang-Manier neue Einrichtungsideen, Schmuckstücke, Modelieblinge und mehr aus der unabhängigen Designszene.

Öffnungszeiten & Eintrittspreise
Freitag 1. November, 12–21 Uhr
Samstag 2. November, 11–20 Uhr
Sonntag, 3. November, 11–18 Uhr

Tageskarte, 12,50 €
Ermäßigt, 9,- € (Schüler und Studenten mit gültigem Ausweis)
Kinder bis 14 Jahre kostenlos

Orte
Wagenhallen und Wizemann, Stuttgart

www.blickfang.com

www.blickfang-onlineshop.com

Dragon Days

Virtuell in dystopische Cyperpunk-Romane eintauchen, dem athletischen Kampfsport Lucha Libre aus Mexiko beiwohnen oder dem DJ Andreas Vogel lauschen, der sich von Tolkiens Welt inspirieren lässt. Vom 22. bis 27. Oktober stellen die Akteure der Dragon Days klassische Erzählweisen auf den Kopf und denken konventionelle Romanfiguren neu. Das Crossmedia Fantastik-Festival stellt fantastische Literatur und unabhängige Kleinverlage wie den Verlag Leseratten aus Allmersbach im Tal vor und zeigt, wie die Fantasiewelten auf Film, Fernsehen und Computerspiele ausstrahlen.


Eröffnung am 22.10. um 19:30 Uhr

„Wie Tolkien unsere Welt verändert hat“ mit Helmut W. Pesch
Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Forum

Orte: Stadtbibliothek Stuttgart, Literaturhaus Stuttgart, Linden-Museum, Theater Rampe, Kulturzentrum Merlin

kostenlos oder 5 bzw. 7 €

www.dragon-days.de

Focus Open

Das Design Center lobt jährlich weltweit den Internationalen Designpreis Baden-Württemberg Focus Open aus. Durch seinen Non-Profit-Charakter bietet er auch kleinsten Unternehmen die Möglichkeit, sich mit ihren Produktinnovationen dem internationalen Vergleich zu stellen.

Sie laden dieses Jahr zur Preisverleihung am 11. Oktober, 19 h, und zur anschließenden Ausstellungseröffnung unter Mitwirkung von Staatssekretärin Katrin Schütz, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg und Wolfgang Reimer, Präsident des Regierungspräsidiums Stuttgart, ein.

Zur Preisverleihung bis zum 9. Oktober anmelden bei design@rps.bwl.de

Preisverleihung
Scala Ludwigsburg, Stuttgarter Straße 2, 71638 Ludwigsburg

Austellungseröffnung
MIK Museum – Information – Kunst
Eberhardstraße 1
71634 Ludwigsburg

Laufzeit der Ausstellung
12. Oktober bis 24. November 2019

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr
am 1. November geschlossen

Weitere Informationen