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Die Wachstumsbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft gehören neben dem Fahrzeug- und Maschinenbau zu den prägenden Branchen des Standorts Region Stuttgart.

Insgesamt zeichnet sich die Region Stuttgart vor allem durch ihren großen Binnenmarkt mit sehr vielen industriellen Kunden aus. Dies unterscheidet sie von anderen Metropolregionen wie z.B. Berlin oder Hamburg und bietet für Kreativschaffende besondere Chancen. Die ansässigen Anbieter von Kreativleistungen profitieren von einer unmittelbaren Nähe zu potenziellen Auftraggebern und arbeiten deshalb schon immer sehr eng mit den traditionellen regionalen Schlüsselindustrien wie etwa dem Fahrzeug- und Maschinenbau zusammen. Aber auch das hohe Freizeitangebot in der Region zeichnet den Standort in besonderer Weise aus. Dass sich die Kreativwirtschaft so gut entwickelt, ist auch den bedeutenden ansässigen Kulturinstitutionen, Theatern, Museen, Galerien und Clubs zu verdanken.

Daten und Fakten zur Region Stuttgart

  • 3.654 Quadratkilometer
  • Einwohnerzahl: 2,7 Millionen (aus 170 Ländern) verteilt auf 179 Städte und Gemeinden in sechs Landkreisen
  • Bevölkerungsdichte: 749 Einwohner/km²
  • Mit 1,2 Millionen Beschäftigten einer der führenden Wirtschaftsstandorte Europas
  • Zentrale Lage im wirtschaftsstarken Dreieck Frankfurt-München-Zürich
  • Hauptstadtregion des wirtschaftsstärksten deutschen Bundeslandes
  • Nähe zu Kunden, Zulieferern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Qualifizierte Fachkräfte durch exzellente Ausbildungseinrichtungen
  • Hohe soziale Stabilität, Kultur von Weltruf und Hochtechnologie-Standort

Weitere Informationen zum Leben und Arbeiten in der Region bei www.region-stuttgart.de

Wie europäische Städte bei Kreativität und Kultur abschneiden, zeigt ein von der EU-Kommission vorgestellter Vergleichsmonitor „The Cultural and Creative Cities Monitor 2017“. Auch die Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten von 15 deutschen Städten werden in dem Anzeiger analysiert. Stuttgart und München liegen beim Faktor „Kreative Wirtschaft“ weit vorne.

Der neue Anzeiger wurde vom wissenschaftlichen Dienst der Kommission entwickelt und vergleicht 168 Städte verschiedener Größe aus den EU-Mitgliedstaaten, der Schweiz und Norwegen miteinander.

Stuttgart belegt unter 34 verglichenen „XL“-Städten Platz eins bei „Kreativer Wirtschaft“ vor allem dank seiner vielen Urheberrechtsanmeldungen. Software- und Spieleentwicklung, Verlage und Werbeagenturen dominierten den kreativen Sektor, heißt es, aber auch die kulturelle Lebendigkeit und die Staatsoper werden hervorgehoben.