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Die Wachstumsbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft gehören neben dem Fahrzeug- und Maschinenbau zu den prägenden Branchen des Standorts Region Stuttgart.

Insgesamt zeichnet sich die Region Stuttgart vor allem durch ihren großen Binnenmarkt mit sehr vielen industriellen Kunden aus. Dies unterscheidet sie von anderen Metropolregionen wie z.B. Berlin oder Hamburg und bietet für Kreativschaffende besondere Chancen. Die ansässigen Anbieter von Kreativleistungen profitieren von einer unmittelbaren Nähe zu potenziellen Auftraggebern und arbeiten deshalb schon immer sehr eng mit den traditionellen regionalen Schlüsselindustrien wie etwa dem Fahrzeug- und Maschinenbau zusammen. Aber auch das hohe Freizeitangebot in der Region zeichnet den Standort in besonderer Weise aus. Dass sich die Kreativwirtschaft so gut entwickelt, ist auch den bedeutenden ansässigen Kulturinstitutionen, Theatern, Museen, Galerien und Clubs zu verdanken.

Daten und Fakten zur Region Stuttgart

  • 3.654 Quadratkilometer
  • Einwohnerzahl: 2,7 Millionen (aus 170 Ländern) verteilt auf 179 Städte und Gemeinden in sechs Landkreisen
  • Bevölkerungsdichte: 749 Einwohner/km²
  • Mit 1,2 Millionen Beschäftigten einer der führenden Wirtschaftsstandorte Europas
  • Zentrale Lage im wirtschaftsstarken Dreieck Frankfurt-München-Zürich
  • Hauptstadtregion des wirtschaftsstärksten deutschen Bundeslandes
  • Nähe zu Kunden, Zulieferern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Qualifizierte Fachkräfte durch exzellente Ausbildungseinrichtungen
  • Hohe soziale Stabilität, Kultur von Weltruf und Hochtechnologie-Standort

Weitere Informationen zum Leben und Arbeiten in der Region bei www.region-stuttgart.de

Stuttgart liegt auf dem ersten Platz der „Creative Economy“ in ganz Europa.

Das zeigt die zweite Ausgabe des Cultural and Creative Cities Monitor der Europäischen Kommission. Der Monitor legt dar, wie gut 190 ausgewählte Städte in 30 europäischen Ländern in einer Reihe von ausgewählten Punkten abschneiden, die in neun Kategorien zusammengefasst sind und die kulturelle Lebendigkeit, die kreative Wirtschaft und die Umwelt einer Stadt beschreiben. Die Ergebnisse präsentieren, in welchen Rubriken die Städte gut abschneiden und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Ein Städtevergleich entlang der Bereiche „Cultural Vibrancy“ und „Creative Economy“ des Cultural and Creative Cities Monitor zeigt, dass Stuttgart, Kopenhagen, Lissabon, Stockholm und Dublin die Top-Kreativstandorte ihrer Größe sind. Stuttgart liegt auf dem ersten Platz der „Creative Economy“, besonders erwähnt wird die Förderung der Kreativwirtschaft durch die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in der baden-württembergischen Hauptstadt und das Internationale Trickfilm Festival (ITFS), das jedes Jahr im April in Stuttgart stattfindet.

Ziel des Monitors ist es, die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger zu verpflichten, die Bedeutung von Kultur und Kreativität in der heutigen Gesellschaft voll und ganz anzuerkennen und Investitionen in die Förderung von Kultur und Kreativität zu fördern.

Der Monitor wird alle zwei Jahre aktualisiert und steht weiteren Städten offen.

Hier geht es zum vollständigen Bericht (englisch).