Nächste Förderrunde im Sandbox-Accelerator

Die Sandbox lädt wieder zu einer neuen Bewerbungsphase ein! Zwischen dem 15. Mai und 30. Juni können Einzelpersonen und Teams sich mit ihrer Geschäftsidee im Bereich Kreativwirtschaft für das Accelerator-Programm bewerben. Die neue Runde startet dann am 19. September 2019. Neben Workshops, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen, bekommen alle Teilnehmer auch einen Branchenmentoren, einen Arbeitsplatz in unserem Coworking Space und finanzielle Unterstützung in Form eines Fördertopfs für GründerInnen. Und das alles komplett kostenlos. Alle Infos zur Sandbox und zur Bewerbung gibt es unter: https://sandbox-stuttgart.de

Die Sandbox ist einer von acht Startup BW Landesacceleratoren in Baden-Württemberg und wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Entstanden ist der Accelerator, der an der Hochschule der Medien Stuttgart angesiedelt ist, im Rahmen des EU-Projekts CERIecon (Interreg Central Europe, 2016-2019).

die Frage: Worin liegt das Potential des Immersion Lab Ludwigsburg begründet?

„Das Immersion Lab Ludwigsburg soll das Potential der Studierenden und Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg bündeln und gleichzeitig das Bedürfnis der regionalen Industrie nach Innovation bedienen. Zielgruppen sind nicht nur die ansässige Kreativwirtschaft, sondern auch traditionelle Unternehmen aus den Sektoren Automotive und Maschinenbau, deren Geschäftsmodelle sich in einer Phase der Transformation befinden. Die Vision für das Immersion Lab Ludwigsburg ist ein Ort, an dem Innovation, Ausgründungen, Forschung, Unternehmertum und Medienproduktion zum Motor der Zukunft fusionieren.

Kernstück des Gründerzentrums soll ein Produktionsstudio mit neuester Technologie für virtuelle und erweiterte Realität (VR, AR) darstellen. Die Grenze zwischen realen und virtuellen Inhalten verschwindet. Virtuelle Produktionsverfahren in Filmproduktionen stellen sicher, dass alle Gewerke (Bühnenbild, Kamera, Regie, Licht) direkt und in Echtzeit am Kreativprozess teilhaben können. Denn dieser wird aktuell oft durch zu lange Postproduktionsprozesse erschwert.
Die Filmakademie Baden-Württemberg mit ihrem Animationsinstitut an sich ist ein Alleinstellungsmerkmal für hochwertige Ausbildung und Produktion von Medieninhalten. Der Bereich Forschung und Entwicklung am Animationsinstitut der Filmakademie hat sich international etabliert. Entwicklungen werden direkt ins Curriculum integriert, um damit die Qualitätsansprüche der Ausbildung sicherzustellen. Wir sehen jedoch die Anwendungsmöglichkeiten aktueller und zukünftiger Medientechnologien sehr viel umfangreicher als nur im Film. Womit verbringen wir im autonomen Fahrzeug der Zukunft unsere Zeit? Mit speziell auf das Fahrverhalten angepassten Medien? Durch Konversation mit einem visuell anspruchsvoll aufbereiteten Assistenzsystem? Mit Gamification-Inhalten der aktuellen Umwelt? Auf all diese Fragen kann das Immersion Lab Antworten erarbeiten. Die angestrebte Innovationsleistung ist nicht nur technologischer, sondern auch inhaltlicher Natur. Es sollen Produktionsverfahren entwickelt, neue Inhalte erfunden und diese in den Schnittmengen zu etablierten Industrien in neue Geschäftsmodelle überführt werden. Kein anderes Bundesland verfügt über eine vergleichbare Filmhochschule mit angewandter Forschung. Es ist mit Sicherheit sinnvoll, dieses Potential in Zeiten des Umbruchs effektiv zu nutzen.“

www.filmakademie.de

Materialpreis 2019

Die Auslobung zum Materialpreis 2019 ist im vollem Gange. Das Publikum kann über die Materialpreis-Website seine Stimme abgeben und somit über drei zusätzliche Auszeichnungen entscheiden. Unter den Teilnehmern werden 3 Publikumspreise verlost.

Zum Publikums-Voting

Architekten, Innenarchitekten und Innenausbauer können sich mit ihren realisierten Projekten aus den Jahren 2017 bis 2019 für die begehrte Auszeichnung bewerben. Im Fokus der dotierten Auszeichnung stehen die architektonische Qualität und der ästhetische Materialeinsatz. Die Einreichungsphase läuft bis zum 30. April 2019.

Voller Spannung wird erwartet, wer sich in diesem Jahr gegen die starke Konkurrenz aus namhaften Agenturen, traditionsreichen Architekturbüros und vielversprechenden Newcomern durchsetzen wird. Welches Bauvorhaben kann die hochkarätig besetzte Jury überzeugen? Welches Projekt gewinnt eine Auszeichnung beim Online-Voting? Und vor allem: wer sind die besten Materialspezialisten?

Bewerbung einreichen Mehr Informationen

Foto: Brigida Gonzalez

Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa – Kongressdokumentation

Mit Strategien, wie die Wertschöpfung aus der Kultur- und Kreativwirtschaft noch sichtbarer gemacht werden kann, befassten sich auch Akteur*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im vergangenen Jahr bei der Internationalen Fachkonferenz in Berlin. Die Ergebnisse erscheinen offiziell Ende März in einer umfassenden Doku. Darin zu finden sind u.a. die Beobachtungen unserer Forschungspartner, die eine gänzlich neue Betrachtung der Branche aus der Praxis her vorantreiben, Interviews mit Dr. Christian Ehler MdEP und Johanna Skantze sowie 34 1/2 Empfehlungen für die Zukunftsgestaltung mit der Kultur- und Kreativwirtschaft.

www.kreativ-bund.de

Focus Open 2019

Unternehmen und professionelle Designer aus aller Welt sind eingeladen, mit aktuellen Produkten am Wettbewerb Focus Open 2019 – Internationaler Designpreis Baden-Württemberg teilzunehmen.

Produkte, die nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt sind sowie Prototypen, deren Serienreife gewährleistet ist, können für eine von 14 Kategorien angemeldet werden. Der Wettbewerb ist damit für nahezu alle Branchen offen – von Investitionsgütern, über Produkte für den häuslichen Bedarf bis hin zu Fahrzeugen haben die Einreicher die Wahl. Die Preisträger von „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ erwartet Anfang Oktober eine Preisverleihung im festlichen Rahmen, eine mehrwöchige Ausstellung in Ludwigsburg und die Publikation in einem international vertriebenen Jahrbuch sowie im Internet.

Die Intension des Wettbewerbs ist das Aufzeigen von Tendenzen im Design und das Aufspüren neuartiger Lösungen, in erster Linie aber die Förderung der jährlichen Preisträger in der Vermarktung ihrer Innovationen. Der Benefit für die Preisträger wird insbesondere bei der Markenkommunikation spürbar: Die Auszeichnungen  „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ sind Gütesiegel und wertvolle Produktauszeichnungen und bereiten den Weg zum Markterfolg. Durch seinen non Profit Charakter haben auch kleinste Unternehmen die Möglichkeit, an diesem renommierten Designwettbewerb teilzunehmen.
Anmeldeschluss: 22. März 2019Gebühr pro Produkt: 170 €

Hier geht’s zur Ausschreibung und zur Online-Anmeldung

die Frage: Wie anpassungsfähig muss Design sein?

Prof. Dr. Werner Sobek, Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren ILEK, Universität Stuttgart

Design ist nicht nur Ästhetisierung der äußeren Erscheinung. Es ist es viel mehr funktionale Farb- und Formgebung sowie Auswahl geeigneter Materialien mit dem Ziel optimaler Funktionserfüllung bei gleichzeitig bewusster und gekonnter Gestaltgebung. Auf die gebaute Umwelt bezogen bedeutet dies, dass nicht nur die  Gebäudegeometrie und die Fassaden „designed“ werden können, sondern auch Stützen, Träger oder Decken, also vordergründig als „rein funktional“ eingeordnete Bauteile. Doch muss Design auch anpassungsfähig, wandelbar sein?

In Zeiten des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung wird es zunehmend wichtig, ein dadurch verändertes Anforderungsspektrum zu berücksichtigen. Bereits 2050 wird die Weltbevölkerung auf ca. 9,8 Mrd. Menschen angestiegen sein. Dies wird den Verbrauch an natürlichen Ressourcen, das Entstehen von gasförmigem Abfall sowie von Bauschutt und Bauabfällen erheblich beschleunigen. Durch immer extremer werdende Wetterlagen werden gleichzeitig die Fassaden und die tragenden Teile (Tragwerk) eines Bauwerks immer mehr belastet. Spätestens jetzt geht es nicht mehr nur um eine Ästhetisierung des Erscheinungsbildes, sondern um die konsequente Verbindung von Funktionalität, minimiertem Materialverbrauch, minimiertem Abfallvolumen, recyclinggerechter Konstruktion  und natürlich um Ästhetik. Da der Bausektor der größte Verbraucher von Ressourcen ist, wird die Entwicklung und die bauliche Umsetzung von anpassungsfähigen Gebäudehüllen, also der Dach- wie der Fassadenflächen, im Sinn einer Anpassbarkeit der physikalischen Eigenschaften dieser Bauteile zunehmend wichtig. Anpassbare, auch als adaptiv bezeichnete Gebäudehüllen haben einen variablen Lichtdurchgang, eine variable Schallabsorption, eine variable Atmungsaktivität und vieles andere mehr. Sie können sich dadurch in idealer Weise an veränderte Umgebungsbedingungen und Anforderungen anpassen. Dabei verändern sie teilweise ihre äußere Erscheinung, ihr „Design“.

Adaptive Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen werden im gleichnamigen Sonderforschungsbereich 1244 der Universität Stuttgart mit finanzieller Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erforscht.  Adaptivität in Gebäuden bietet viele Anwendungsfelder, wie beispielsweise in Tragstrukturen in Form von adaptiven Deckensystemen. Diese können bei stark veränderlichen Nutzlasten (z.B. Umzug einer Bibliothek, Verlagerung sehr schwerer Lasten) zum Einsatz kommen und damit eine maximale Flexibilität der Nutzung ermöglichen. Auch bei starken Wettereinflüssen wie Sturm, Schnee, oder bei Erdbeben, kann die gesamte Baustruktur mittels adaptiver Elemente auf unmittelbar auftretende Extrembedingungen reagieren. Dabei bleibt die Struktur schlank und somit ressourcenschonend, da der massive Charakter durch die Adaptivität kompensiert werden kann.

Das Design sollte also einen möglichst hohen Grad an Anpassungsfähigkeit abdecken, um optimal auf zukünftige Bedingungen und Bedürfnisse reagieren zu können. So können die Herausforderungen für ein nachhaltiges morgen schon heute angegangen werden.

www.ilek-uni-stuttgart.deBild: © A. T. Schaefer

die Frage: Wie wird und bleibt man weltweiter Software-Marktführer?

Oliver Steil, CEO TeamViewer, Göppingen

„Seit seiner Gründung im Jahr 2005 in Göppingen ist TeamViewer nicht nur zu einem der größten Softwarehersteller der Republik gewachsen, sondern hat es geschafft, mit seiner gleichnamigen Software weltweiter Standard in der Fernwartung zu werden.

Alles begann mit der Frage: Wie kann man helfen, wenn ein Computerproblem auftritt und gerade niemand vor Ort ist, der es lösen kann? Dank TeamViewer können sich EDV-Experten, Kollegen oder Freunde einfach und sicher auf den betroffenen PC oder das Smartphone schalten, Probleme beheben oder Daten austauschen. Man kann auch gemeinsam an Dokumenten arbeiten oder sogar eine Konferenz abhalten.

Unsere Software ist mittlerweile in über 30 Sprachen verfügbar und auf 1,8 Milliarden Geräten weltweit installiert, und es werden täglich mehr. Ein Schlüsselfaktor für diesen außergewöhnlichen Erfolg ist unser Freemium-Ansatz: Die private Nutzung der Software ist kostenlos, während Business-Anwender eine Lizenz benötigen und zusätzliche Funktionen erhalten. Dadurch hat sich TeamViewer ,viral‘ verbreitet und eine Basis von treuen Anwendern geschaffen. Diese laden nicht nur umgehend jede neue Version der Software herunter, sondern geben auch bereitwillig wertvolles Feedback. Dadurch sichern wir bei der Weiterentwicklung unserer Lösung höchstmögliche Qualität und erhalten gleichzeitig einen realistischen Eindruck der Marktresonanz auf das Produkt. Das Ergebnis ist eine Lösung, die nutzerfreundlich, leistungsstark und exakt an den Anforderungen seiner Anwender – egal ob beruflich oder privat – ausgerichtet ist.

Die Anwendungsfälle sind dabei so vielfältig wie die Problemstellungen. Im Zeitalter des „Internet of Things“, in dem fast alle Geräte miteinander vernetzt sind, können mittlerweile auch große Industriemaschinen und andere smarte Geräte mit entsprechenden Gateways und Sensoren über TeamViewer gewartet und gesteuert werden. So gibt es etwa eine Lachsfarm auf dem Meer, die per TeamViewer die Fütterung koordiniert. In Zukunft werden wir unsere lokale Präsenz in anderen Teilen des Globus noch weiter stärken sowie unsere Produkte in kurzen Zyklen um innovative Features erweitern. Unser Ziel ist die Marktführerschaft nicht nur für Remote IT-Support, sondern für die Digitalisierung zahlreicher Geschäftsprozesse, bei denen Menschen und Geräte miteinander verbunden arbeiten.“
www.teamviewer.com

BW Lions – Jetzt bewerben für 2019

Baden-Württembergs Kreativwirtschaft wird auch 2019 mit einer Delegation am Werbe- und PR-Festival Cannes Lions Festival of Creativity teilnehmen. Zehn Vertreter aus den Bereichen Werbung, Live-Kommunikation, Visual Effects/Animation und Filmproduktion sind vom 16. bis 22. Juni 2019 in Südfrankreich, um sich auf einem der wichtigsten Branchentreffen weltweit über die neuesten Trends zu informieren und internationale Kontakte zu knüpfen. Baden-Württemberg ist das einzige deutsche Bundesland, das mit einer eigenen Delegation nach Cannes fährt.

Die baden-württembergische Delegation ist 2019 zum achten Mal auf dem Festival vertreten. 2011 war erstmals eine Gruppe von sechs Stuttgarter Kreativen vor Ort, 2014 waren es zehn Vertreter aus dem ganzen Land. Baden-Württemberg International (bw-i) organisiert die Delegationsreise nach Cannes im Rahmen des Programms zur Internationalisierung der baden-württembergischen Wirtschaft zusammen mit den Kooperationspartnern MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Film Commission Region Stuttgart, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und dem Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg.

Bis zum 31. Januar 2019 bewerben!

Informationen zur Delegationsreise und dem Bewerbungsprocedere:
www.bw-i.de/event/1081

Das Anmeldeformular:https://eveeno.com/793004674

BW goes Mobile – Ideenwettbewerb für mobile Lösungen

„Eure Idee ist digital, mobil und innovativ? Euch und eurem Projekt würde ein „unternehmerischer Feinschliff“ richtig gut tun? Dann ist BW Goes Mobile die Gelegenheit, euer Konzept einzureichen und im besten Fall einen ordentlichen Schritt nach vorn zu machen – mit Unterstützern und Gleichgesinnten an eurer Seite.

Was bietet BW Goes Mobile?

Ausprobieren, testen und tüfteln. Aber auch: Feedback einholen, das Geschäftsmodell optimieren und sich bestmöglich dafür wappnen, Prototypen marktfähig zu machen und seinen unternehmerischen Weg zu finden.

Gefragt ist alles, was in irgendeiner Form digital mobil ist. In der achten Runde des Wettbewerbs können Kreativ-Unternehmer und Start-ups aus Baden-Württemberg Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen einreichen: Informationssysteme, Apps bzw. Anwendungen für mobile Endgeräte, Responsive Websites oder Plattformen, Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR).Die Einreichfrist läuft bis Sonntag, 10. Februar 2019. BW Goes Mobile ist offen für alles, was Lust auf die digitale Zukunft macht.“

www.bw-goes-mobile.mfg.de/

Ausschreibung Stuttgarter Wissenschaftsfestival 2019

Das Stuttgarter Wissenschaftsfestival hat das Ziel, Stuttgart als Hochschul- und Wissenschaftsstadt nach außen und innen besser zu positionieren. Wissenschaftliche Themen sollen auf verständliche Weise einem breiten Publikum vermittelt werden. Das Festival soll das Interesse der Stuttgarter Bevölkerung an Wissenschaft und Forschung wecken und die Relevanz der Wissenschaft als Standortfaktor und Zukunftssicherung deutlich machen. Es soll eine engere Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtgesellschaft schaffen. Das Festival beginnt am 26. Juni, endet am 6. Juli 2019 und soll in Zukunft alle zwei Jahre stattfinden.

Für Werbematerialien, Programmführer, Mediaplanung und einen Infostand sucht die Landeshauptstadt Stuttgart noch Kreative und ihre Ideen.

Weitere Informationen und die nötigen Unterlagen gibt es unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications/207979

(Foto: Universität Stuttgart)