die Frage: Wie wird und bleibt man weltweiter Software-Marktführer?

30.01.2019
Bild: HOLGER HILL

Oliver Steil, CEO TeamViewer, Göppingen

„Seit seiner Gründung im Jahr 2005 in Göppingen ist TeamViewer nicht nur zu einem der größten Softwarehersteller der Republik gewachsen, sondern hat es geschafft, mit seiner gleichnamigen Software weltweiter Standard in der Fernwartung zu werden.

Alles begann mit der Frage: Wie kann man helfen, wenn ein Computerproblem auftritt und gerade niemand vor Ort ist, der es lösen kann? Dank TeamViewer können sich EDV-Experten, Kollegen oder Freunde einfach und sicher auf den betroffenen PC oder das Smartphone schalten, Probleme beheben oder Daten austauschen. Man kann auch gemeinsam an Dokumenten arbeiten oder sogar eine Konferenz abhalten.

Unsere Software ist mittlerweile in über 30 Sprachen verfügbar und auf 1,8 Milliarden Geräten weltweit installiert, und es werden täglich mehr. Ein Schlüsselfaktor für diesen außergewöhnlichen Erfolg ist unser Freemium-Ansatz: Die private Nutzung der Software ist kostenlos, während Business-Anwender eine Lizenz benötigen und zusätzliche Funktionen erhalten. Dadurch hat sich TeamViewer ,viral‘ verbreitet und eine Basis von treuen Anwendern geschaffen. Diese laden nicht nur umgehend jede neue Version der Software herunter, sondern geben auch bereitwillig wertvolles Feedback. Dadurch sichern wir bei der Weiterentwicklung unserer Lösung höchstmögliche Qualität und erhalten gleichzeitig einen realistischen Eindruck der Marktresonanz auf das Produkt. Das Ergebnis ist eine Lösung, die nutzerfreundlich, leistungsstark und exakt an den Anforderungen seiner Anwender – egal ob beruflich oder privat – ausgerichtet ist.

Die Anwendungsfälle sind dabei so vielfältig wie die Problemstellungen. Im Zeitalter des „Internet of Things“, in dem fast alle Geräte miteinander vernetzt sind, können mittlerweile auch große Industriemaschinen und andere smarte Geräte mit entsprechenden Gateways und Sensoren über TeamViewer gewartet und gesteuert werden. So gibt es etwa eine Lachsfarm auf dem Meer, die per TeamViewer die Fütterung koordiniert. In Zukunft werden wir unsere lokale Präsenz in anderen Teilen des Globus noch weiter stärken sowie unsere Produkte in kurzen Zyklen um innovative Features erweitern. Unser Ziel ist die Marktführerschaft nicht nur für Remote IT-Support, sondern für die Digitalisierung zahlreicher Geschäftsprozesse, bei denen Menschen und Geräte miteinander verbunden arbeiten.“
www.teamviewer.com