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die Frage: Spielplatz Social Media - welchen Einfluss haben Online-Medien auf die Eventplanung?


Spielplatz Social Media - welchen Einfluss haben Online-Medien auf die Eventplanung?

„Seit dem Aufkommen von Social Media wird über den Einfluss auf Events diskutiert. Es ist spannend, was zu Beginn vollmundig prognostiziert wurde – ohne den wahren Kern erahnt zu haben. Einerseits kursierten Befürchtungen, dass Events unter dem Siegeszug der digitalen Kommunikation unbedeutend würden. Gleichzeitig prognostizierte die Gegenseite, zukünftige Veranstaltungen seien ohne Social Media-Verknüpfung undenkbar. Beides hat sich nicht oder nur in Teilen bewahrheitet. Events sind heute bedeutender denn je und können immer noch ohne Event-App, Facebook-Account oder vermeintlich lustige Social Media-Aktionen auskommen. 

 

Und doch haben Soziale Medien das Eventmarketing verändert. Jedoch auf Umwegen und subtiler als viele vermutet haben. Soziale Medien haben unsere Gesellschaft verändert und – erst über die damit einhergehenden Entwicklungen – auch Events. 

 

Zwei der markantesten gesellschaftlichen Entwicklungen, die Social Media vorangetrieben hat, sind Individualisierung und Selbstinszenierung. Vom selbstgebackenen Quinoabrot, dem verrücktesten Kleidungsstil bis zum spektakulären Live-Erlebnis – alles dient dem Ziel, sich von der Internetmasse abzuheben und seine einzigartigen Profile in den Sozialen Netzwerken zu schärfen. 

 

So sind auch Events zum Statussymbol geworden, mit dem man sich auf Facebook und Co. in Szene setzt. Ob Megaevent, eine sportliche Leistung oder Urban Gardening – „echte“ Erlebnisse sind als Gegenpol zur Digitalisierung hochemotionale Profilierungsmerkmale unserer Gesellschaft geworden. 

 

Daher müssen heutige Marketingevents inhaltlich anders gedacht werden. Es geht nicht mehr alleine darum, die Teilnehmer vor Ort zu begeistern. Events müssen Inhalte generieren, mit denen sich Gastgeber und Gäste online inszenieren können. Kreativdirektor Andreas Horbelt bringt es im Interview im Eventdesign Jahrbuch 2018/19 auf den Punkt: ,Events müssen heute instamagrable sein.‘ Konzeptionell meint er damit, dass Texte kürzer, Botschaften einfacher, Emotionen wichtiger und Dramaturgien schneller werden. Räumlich gilt es große, überraschende Bilder zu schaffen, in die die Besucher immersiv eintauchen können und die ihnen gleichzeitig als Selfie-Kulisse dienen. Social Media hat die Wahrnehmung und Erwartungshaltung der Menschen verändert – und damit die Gestaltung von Events.“

Katharina Stein, Autorin des Eventdesign Jahrbuchs 2018/19 und Gründerin des Eveosblog, www.eveosblog.de

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