EU-Projekt zur Unterstützung des (Wieder-)Einstiegs in den Arbeitsmarkt: In Situ

Die ersten Monate sind vorbei und das Projekt schreitet fort. Die Partner der Region Stuttgart (HdM und WRS) haben intensiv Gespräche mit Organisationen und Institutionen geführt, um die passende Zielgruppe für die Aktivitäten und Programme zu identifizieren. Im Januar findet der erste Workshop in Kooperation mit dem Welthaus für Neubürger*innen und Menschen in Orientierungsphasen statt, um direkt von ihnen zu erfahren, welcher Bedarf derzeit an Unterstützungsangeboten besteht, was Betroffene wirklich brauchen und wie neue Angebote konkret aussehen könnten. Die Ergebnisse des Workshops fließen in ein Trainingsprogramm ein, das im Herbst startet und den Teilnehmern Kenntnisse vermittelt, die sie für einen (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt benötigen.

Außerdem waren wir mit Gründern und Vertretern der Neuen Arbeit im November in Wien und haben uns dort zum Thema Sozialer Wohnungsbau informiert. Die Projektpartner und ihre Stakeholder kommen im Februar nach Stuttgart zum sog. „Study Visit“, um hier Projekte kennenzulernen, die sich mit den Themen Social Innovation und Migration beschäftigen.

Um immer aktuell auf dem laufenden zu bleiben, wurden für das ganze Projekt Social Media Kanäle eingerichet:

www.facebook.com/insituinterreg

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Hintergrund zum In Situ Projekt:

Im Projekt IN SITU (Intergenerational Social Innovation Support Scheme) werden sozioökonomische und demographische Herausforderungen ins Visier genommen. Das Hauptaugenmerk liegt auf benachteiligten Gruppen wie Langzeitarbeitslosen oder Flüchtlingen, sowie jungen oder älteren Menschen mit unzureichenden Qualifikationen. Im Projekt sollen diese Menschen generationenübergreifend zusammengebracht werden, um so Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig fehlende Kompetenzen ausgleichen zu können.

Um den speziellen Bedürfnissen in den Partnerregionen gerecht zu werden, wird das Projektkonsortium eine Strategie für die Entwicklung und Förderung generationenübergreifender sozialer Innovationen formulieren. Auf dieser Grundlage und durch intensive Trainings- und Mentoringprogramme sollen Unternehmen und Initiativen mit gesellschaftlichem Fokus entstehen – für und mit den Betroffenen. Hauptakteure sind Unterstützer und Organisationen, Experten im Bereich Entrepreneurship und soziale Innovation sowie öffentliche und private Förderinitiativen. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre, die Fördersumme 2.418.720 Euro.

Die Projektleitung übernimmt das Europabüro Wien, das auch im Vorgängerprojekt CERIecon (Central Europe Regional Innovation Ecosystems Network) Lead Partner war. Weiterhin sind Partner aus Veneto/Italien, Rijeka/Kroatien, Dąbrowa Górnicza/Polen und Maribor/Slowenien beteiligt. Regionaler Kooperationspartner der WRS ist die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM).